Diana Doering Freie Landschaftsarchitektin

MAGDEBURG | FREIRAUMKONZEPT

BÜRGERPARK REFORM

Auftraggeber: Stadt Magdeburg Planung: 2017 Leistungsphasen: 1 - 2 Flächengröße: ca. 4.000 m² Bausumme: ca. 1 Mio. Euro
Der Einzugsbereich für den Bürgerpark bildet vor allem das nahe gelegene Wohngebiet und die angrenzenden Eigenheimsiedlungen. Einen Ansatzpunkt bildet der ehemals geplante Entwurf eines Wohngebiets- und Kleingartenparks  „Reform“. Diese Planung kann mit der derzeitigen vorhandenen Flächenaufteilung nicht mehr realisiert werden. Denn über die Jahre hat sich der Bereich des ehemals angedachten Wohngebiets- und Kleingartenpark hin zu einem Bereich mit großflächigen und verschlossenen Inseln, - Kleingartenanlagen, ehemaliger Garten der Generationen, ehemaliger Jugendclub- entwickelt. Offen gelassene und frei zugängliche Treffpunkte, Begegnungsflächen, Spielbereiche fehlen völlig. Noch vorhandene naturbelassene Bereiche sind entweder gefangen zwischen Einzäunungen oder liegen an stark befahrenen Straßen. Somit stehen nur noch vereinzelte und kleine Bereiche für die Entwicklung eines Parkes zur Verfügung. Jedoch besitzen die noch vorhandenen Elemente und Bereiche individuell unterschiedliche Eigenschaften, die herausgearbeitet und gestärkt werden müssen. Die Freiräume innerhalb des Bearbeitungsgebietes besitzen ein großes Potential und sind geprägt von: der großflächigen Nutzung als Privat-Gartenanlagen, alleinstehenden, thematisch unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. dem Naturraum am Busch, der Sportanlage, der Verbindungsachse der MVB-Trasse einem kleinteiligen Netz von Verbindungswegen Aus der vorhandenen Struktur des Gebietes mit großflächigen Kleingartenanlagen lässt sich eine logische Weiterentwicklung und Gestaltung herausarbeiten - eine Gestaltung hin zu einem für unterschiedliche Gruppen nutzbarer Gartenpark In dem Gartenpark sollen folgende Leitstrukturen das Grundgerüst bilden Parkachse – ein breiter grüner Verbindungskorridor der entlang der einzelnen Parkteile die Verknüpfung in Nord-Süd Richtung sicherstellt und von dem die schmalen Querungswege - Gartenbänder- abgehen und zu den Gartenfugen leiten Gartenfugen – eine Abfolge von kleinen Gartenarealen/-nischen – leer stehende und/oder offen gelassene Kleingärten mit unterschiedlichster Gestaltung Gartenbänder – schmale grün gestaltete Querungs- und Ringwege die die unterschiedlich nutzbaren Gartenfugen verbinden Naturorte – großflächige natürlich gewachsene oder gestaltete Freiräume entlang der Parkachse und der Gartenbänder, zum Teil auch mit Wasserflächen, die erlebbar gemacht und in Ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden sollen
Diana Doering Freie Landschaftsarchitektin
Der Einzugsbereich für den Bürgerpark bildet vor allem das nahe gelegene Wohngebiet und die angrenzenden Eigenheimsiedlungen. Einen Ansatzpunkt bildet der ehemals geplante Entwurf eines Wohngebiets- und Kleingartenparks  „Reform“. Diese Planung kann mit der derzeitigen vorhandenen Flächenaufteilung nicht mehr realisiert werden. Denn über die Jahre hat sich der Bereich des ehemals angedachten Wohngebiets- und Kleingartenpark hin zu einem Bereich mit großflächigen und verschlossenen Inseln, - Kleingartenanlagen, ehemaliger Garten der Generationen, ehemaliger Jugendclub- entwickelt. Offen gelassene und frei zugängliche Treffpunkte, Begegnungsflächen, Spielbereiche fehlen völlig. Noch vorhandene naturbelassene Bereiche sind entweder gefangen zwischen Einzäunungen oder liegen an stark befahrenen Straßen. Somit stehen nur noch vereinzelte und kleine Bereiche für die Entwicklung eines Parkes zur Verfügung. Jedoch besitzen die noch vorhandenen Elemente und Bereiche individuell unterschiedliche Eigenschaften, die herausgearbeitet und gestärkt werden müssen. Die Freiräume innerhalb des Bearbeitungsgebietes besitzen ein großes Potential und sind geprägt von: der großflächigen Nutzung als Privat- Gartenanlagen, alleinstehenden, thematisch unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. dem Naturraum am Busch, der Sportanlage, der Verbindungsachse der MVB- Trasse einem kleinteiligen Netz von Verbindungswegen Aus der vorhandenen Struktur des Gebietes mit großflächigen Kleingartenanlagen lässt sich eine logische Weiterentwicklung und Gestaltung herausarbeiten - eine Gestaltung hin zu einem für unterschiedliche Gruppen nutzbarer Gartenpark In dem Gartenpark sollen folgende Leitstrukturen das Grundgerüst bilden Parkachse – ein breiter grüner Verbindungskorridor der entlang der einzelnen Parkteile die Verknüpfung in Nord-Süd Richtung sicherstellt und von dem die schmalen Querungswege - Gartenbänder- abgehen und zu den Gartenfugen leiten Gartenfugen – eine Abfolge von kleinen Gartenarealen/-nischen – leer stehende und/oder offen gelassene Kleingärten mit unterschiedlichster Gestaltung Gartenbänder – schmale grün gestaltete Querungs- und Ringwege die die unterschiedlich nutzbaren Gartenfugen verbinden Naturorte – großflächige natürlich gewachsene oder gestaltete Freiräume entlang der Parkachse und der Gartenbänder, zum Teil auch mit Wasserflächen, die erlebbar gemacht und in Ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden sollen

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BÜRGERPARK REFORM

Auftraggeber: Stadt Magdeburg Planung: 2017 Leistungsphasen: 1 - 2 Flächengröße: ca. 4.000 m² Bausumme: ca. 1 Mio. Euro